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Was wir vermitteln

Ein Blick unter die Haube: Methodik, Werkzeuge und Ablauf der Zusammenarbeit im Detail.

Methodische Grundlage

Zahlen, die im Betrieb bereits vorhanden sind

Die Beratung setzt nicht auf neue Software oder aufwendige Erhebungen. Sie strukturiert Informationen, die in den meisten Handwerksbetrieben ohnehin existieren: Angebot, Auftragsbestätigung, Zeiterfassung, Lieferantenrechnungen und Schlussrechnung. Diese Quellen werden in einer festen Reihenfolge zusammengeführt und verglichen.

Vermittelt wird ein Ablauf, der sich in den bestehenden Büroalltag einfügen lässt, statt einen parallelen Verwaltungsaufwand zu erzeugen. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche drei bis vier Kennzahlen je Projekt tatsächlich aussagekräftig sind, ohne den administrativen Aufwand unnötig zu erhöhen.

Werkzeuge und Vorlagen

Was Betriebe konkret an die Hand bekommen

Nachkalkulationsvorlage je Auftragsart

Angepasst an typische Projektstrukturen des jeweiligen Gewerks, mit klar definierten Kostenpositionen.

Checkliste zur Angebotsprüfung

Ein Fragenkatalog, der vor Abgabe eines Angebots typische Fehlerquellen systematisch abfragt.

Raster für den Stundenvergleich

Struktur zur Gegenüberstellung geplanter und erfasster Arbeitsstunden je Tätigkeit.

Kategorisierung für die Wissensdatenbank

Ein Ordnungsschema, nach dem Erfahrungswerte thematisch abgelegt und später wiedergefunden werden.

Ablauf einer typischen Zusammenarbeit

Von der Bestandsaufnahme zur eigenständigen Anwendung

Bestandsaufnahme der vorhandenen Unterlagen

Gemeinsam wird geprüft, welche Daten zu Angeboten, Stunden und Rechnungen bereits vorliegen und in welcher Form.

Anpassung der Vorlagen an den Betrieb

Die Nachkalkulationsvorlage wird auf die typischen Auftragsarten und die vorhandene Software oder Papierform abgestimmt.

Begleitete Anwendung an realen Projekten

Die ersten Nachkalkulationen werden gemeinsam durchgeführt, um den Ablauf zu festigen und offene Fragen zu klären.

Übergabe in den eigenständigen Betrieb

Der Betrieb übernimmt den Ablauf selbstständig, mit dokumentierten Vorlagen und einem Leitfaden für die Wissensdatenbank.

Optionale Nachbesprechung nach einigen Monaten

Nach einer gewissen Anwendungszeit lässt sich prüfen, ob die Vorlagen weiterhin zum Auftragsvolumen passen oder angepasst werden sollten.

Grenzen der Methode

Was die Beratung nicht ersetzt

Die Auswertung abgeschlossener Aufträge ersetzt keine steuerliche oder betriebswirtschaftliche Beratung im engeren Sinn und liefert keine automatisierte Buchhaltungslösung. Sie ist ein strukturiertes Werkzeug zur Einordnung eigener Projektdaten. Die Qualität der Ergebnisse hängt davon ab, wie vollständig und regelmäßig Zeiten und Kosten im Betrieb erfasst werden. Fehlen diese Grundlagen, muss zunächst die Datenerfassung selbst verbessert werden, bevor eine aussagekräftige Auswertung möglich ist.